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DIE KLOSTERSTADT

Voilà La Charité, das Wunder aus der Zeit von Cluny

Von Bourges kommend fährt man über die Vorortsinsel, und plötzlich erscheint die Stadt  vor einem : La Charité, dieses Schmuckstück des Loiretales am Scheideweg der Pilger. Auf geht‘s, ich nehme Sie mit auf einen Spaziergang durch die Geschichte der Stadt, bei dem Sie mit den alten Steinen Bekanntschaft machen werden.

Als Gläubiger oder auch als Atheist, La Charité sollte nicht nur mit den Augen betrachtet werden sondern auch mit dem Herzen… Überqueren wir die Brücke, die 1520 erbaut wurde und die seit 2018 eine zweite Jugend gefunden hat. Wenn Sie auf dem Fußgängersteg sind, schauen Sie auf die linke Kaimauer : dort befindet sich eine Öffnung, der „Guichet“ (Schalter), an dem früher die Maut für den Transport auf dem Fluss bezahlt wurde.

 

Gehen wir jetzt in das Innere der Stadt hinein,  wobei wir es viel leichter als Johanna von Orleans haben, die es 1429 hatte aufgeben müssen, diese Burgstadt zu erobern angesichts des furchterregenden Söldners Perinnet-Gressard, dem übrigens ein Turm der Stadtmauer gewidmet ist. Rue du Pont, rue des Chapelains, place des Pêcheurs, die Untere Stadt hat sich nicht wirklich verändert mit ihren alten Häusern und den Gassen, wo man sich mit Vergnügen verlaufen kann. Ein Stadtviertel voller Geheimnisse und Überraschungen, das Sie entdecken sollten… Auf jeden Fall sollten Sie die 84 Stufen nicht missen, die Kapelle der Mariniers und auch nicht die Straße des Grenier à Sel, die alle einen Umweg  wert sind.

 

Place Sainte-Croix, Sie befinden sich in der ehemaligen Kirche !

 

In der Kirche Notre-Dame, die dank des Schriftstellers Prosper Mérimée gerettet wurde

 

Nach diesem Spaziergang ist es jetzt Zeit, die Kirche Notre-Dame zu besichtigen. Der Bertanges-Glockenturm steht dort schon seit 900 Jahren ! Schauen Sie nach oben und bewundern Sie die braun- rosa Verzierungen des Portals, das 2012 restauriert wurde. Auf dem Platz Sainte-Croix stehen Sie schon in dem ehemaligen Kirchenschiff. Sie können bemerken, dass die ehemaligen Seitenflügel bewohnt sind; u.a. finden Sie dort das Touristenbüro. Unter Ihren Füßen befand sich vermutlich die ehemalige Pfarrkapelle und deren Friedhof, da bei kürzlichen Ausgrabungen dort Gebeine gefunden worden sind. Diese Kirche hat alle Widrigkeiten der Geschichte immer wieder überstanden.

 

Sie wäre 1840 fast zerstört worden, da die Nationalstraße Paris – Nevers durch das Kirchenschiff geführt werden sollte… Aber Prosper Mérimée hat das verhindert, indem er die Kirche zum Nationaldenkmal ernennen ließ.

 

Seit 1998 gehört die Kirche Notre-Dame zum Weltkulturerbe der UNESCO als bedeutende Etappe auf den Pilgerwegen, die durch Frankreich nach Santiago de Compostela führen.

 

Neben den bemerkenswerten Tympanons sollten Sie die Kapitelle des Chorraums eingehender betrachten, wo das Osterlamm umgeben ist von sonderbaren fast dämonischen Kreaturen in diesem 150 Meter langen Gebäude, das dem Glanz Gottes geweiht ist. Gehen Sie dann rechts hinaus durch den Durchgang der Magdeleine und dann sofort nach links. Gehen Sie an der Apsis entlang. Zwischen zwei Kapellen hat sich ein Haus eingeschmiegt, das das Zwergenhaus genannt wird. Genießen Sie die frische Luft in dem Benediktinergarten, wo die Ruinen der Sankt Laurentskirche liegen.

 

Die Restaurierung des Priorats

 

Seit 2001 wird das Priorat erneuert. Während der Epoche von Cluny lebten dort nicht weniger als 200 Mönche. Der Hundertjährige Krieg, die Religionskriege, der riesige Brand im Jahre 1559 beschleunigen den Niedergang des Klosters bis hin zur Revolution, wo es als Nationalgut verkauft wird. Die Laien lösen die Geistlichen ab. Mit dem 21. Jahrhundert wird seine frühere Pracht wieder hergestellt dank einer Vielzahl an Restaurierungsarbeiten wo Altes sich harmonisch mit Modernem vermischt. Schrittweise spannt das Priorat seine Flügel wieder aus und die Säle und das Kloster werden für das Publikum wieder zugänglich gemacht. Eine Wiederauferstehung, durch die La Charité 2012 das Label Kunst- und Geschichtsstadt erhält und ein Jahr später die Auszeichnung Kulturstätte für Begegnungen.

 

Diese Reise durch die Zeit sollte nicht enden ohne einen Aufstieg zu den nördlichen Stadtmauern, wo sich Ihnen eine wunderbare Aussicht bietet. In diesen Türmen haben sich oft die große und kleine Geschichte der Bürger von La Charité vermischt, jene der Soldaten, die tapfer die Stadtmauern verteidigten aber auch jene der Verliebten, die sich gerne dort trafen, geschützt vor den Blicken der anderen, um ihre eigene Geschichte zu schreiben.

 

 

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